Flare: Mächtige Bildbearbeitung am Mac mit tollen Filtern (Gewinnspiel inside!)

Ich bin Fan von Instagram. Es macht Spaß, mit der App unterwegs Fotos zu schießen, mit einem der vorgegebenen Filter zu verändern und hochzuladen. Die Ergebnisse sehen – ein passendes Motiv und etwas fotografisches Geschick vorausgesetzt – toll aus und es geht schnell.

Flare ist eine ähnliche App, jedoch für den Mac und im Mac App Store für 16,99 Euro (zurzeit rabattiert und für nur 7,99 Euro!) zu haben. Mit Flare ist es leicht, den Bildern einen individuellen Touch zu verleihen: Bis zu 70(!) Filter – Previews genannt – erlauben es, die Bilder mit wenigen Klicks zu verändern. Anders als bei Instagram kann man diese Previews aber selbst anlegen und hat viele Optionen hierzu. Bilder werden auch nicht quadratisch zugeschnitten und die Größe spielt keine Rolle.

Zugegeben: Flare bietet keine Möglichkeit, die Bilder online zu speichern. Instagram lebt ja auch davon, dass Nutzer sich befreunden bzw. folgen und Bilder favorisieren können. Der Vergleich zu Instagram drängt sich aber bezogen auf die Funktionalität, mit Filtern ganz einfach Bilder zu bearbeiten, nahezu auf.

Ein kurzes Video-Review dazu findet ihr in meinem YouTube-Channel (den ihr abonnieren solltet!):

http://www.youtube.com/watch?v=v1C086GqZnU

Nun frage ich – wie immer – euch: Wie findet ihr Flare? Unnötig oder doch ganz cool?

Du willst Flare gewinnen?

Diesmal ist etwas Kreativität gefragt:

  • Ladet euch die aktuelle Demoversion von Flare herunter – sie ist ohne Einschränkungen 15 Tage lauffähig.
  • Sucht euch ein schönes Bild aus – sollte selbst geschossen sein, muss aber nicht – und verändert es mit Flare.
  • Stellt beide Bilder bei einem Bilderdienst eurer Wahl oder auf euren Server/Webspace online oder sendet beide Bilder alternativ per E-Mail ein (zur Adresse).
  • Hinterlasst hier einen Kommentar mit dem Link bzw. den Links zu euren Bildern.

Die zwei besten Einsendungen werden gewinnen und es gibt mal wieder Promocodes für den Mac App Store. Gut für euch, so könnt ihr die Software auf allen euren Macs nutzen. Ich entscheide das dieses Mal selbst, legt euch also ins Zeug ;)

Das obligatorische Kleingedruckte

  • Das Ende des Gewinnspiels ist Ende des Monats – dein Kommentar bzw. deine Mail muss also bis zum 31.08.2011 um 23:59:59 abgesendet werden.
  • Da ihr diese Promocodes im iTunes-Store einlösen müsst, braucht ihr natürlich zwingend einen iTunes-Account.
  • Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Viel Spaß und Erfolg euch allen!

Mit iSlimPhoto eine schlanke Kopie der iPhoto-Library erstellen (Gewinnspiel inside!)

Nach Sparrow und Radium möchte ich euch heute ein weiteres interessantes Programm vorstellen. Mit iSlimPhoto lässt sich eine komprimierte Version der iPhoto-Library erstellen. Dabei kann die Qualität vorab flexibel eingestellt werden. Ich finde dieses Programm einfach ideal, wenn man neben einem iMac auch ein MacBook besitzt und auch unterwegs seine Fotos dabei haben möchte. Gerade auf MacBooks mit kleinem Display braucht man dann die Bilder logischerweise nicht in voller Auflösung. Die Library würde dann nur unnötig Speicherplatz belegen. Hier kommt iSlimPhoto ins Spiel!

iSlimPhoto

Direkt nach dem Start von iSlimPhoto wird man mit den wenigen Einstellungsmöglichkeiten konfrontiert. Es sind nur fünf Schritte nötig um eine schlanke (engl.: slim) Version der Library zu erstellen:

1) Bei BIG Library wählt man seine vorhandene Library aus.

2) Bei Slim Library gibt man den Pfad an, in dem die neue Library erstellt werden soll.

3) Unter dem Reiter Images wählt man die gewünschte Auflösung der Bilder in der neuen Library.

iSlimPhoto

4) Unter Advanced kann man wählen, ob Videos mitkopiert werden sollen oder nicht.

5) Auf Start klicken.

Die Erstellung der neuen Library läuft danach vollautomatisch ab und am Ende erscheint ein Fenster, in dem man die Anzahl der Fotos, deren Größe im Vorher-Nachher-Vergleich und den eingesparten Speicherplatz angezeigt bekommt.

iSlimPhoto

Ich habe mit iSlimPhoto für meine Freundin eine schlanke Library fürs MacBook erstellt. Als Auflösung habe ich 1280x800px gewählt und bei der Qualiät den Regler auf „Acceptable“ gestellt. Die Original-Library belegt 7468MB, die komprimierte nur noch 1051MB. Das entspricht einer Kompression von stolzen 85%! Der gesamte Vorgang hat völlig akzeptable 19 Minuten gedauert.

In der getesteten Version 1.1 bietet iSlimPhoto keine weiteren Einstellungsmöglichkeiten. Die Entwickler kündigen aber für ein kommendes Update bereits einige sehr interessante neue Funktionen an. So soll das Programm in Kürze auch RAW-Dateien komprimieren können, eine Library direkt komprimieren (ohne dabei eine neue anzulegen); außerdem kommt eine Sync-Funktion, um unterwegs eingefügte Fotos auch in die ursprüngliche Library zu übernehmen sowie die Möglichkeit, nur ausgewählte Events/Alben/Fotos/Places/Faces in eine schlanke Library zu exportieren. Aber die wohl spannendste neue Funktion ist der automatische Abgleich beider Libraries, damit beide immer auf dem gleichen Stand sind. Für den Abgleich müssen beide Macs jedoch im selben Netzwerk sein.

Mein Fazit zu iSlimPhoto

Bereits jetzt macht das Programm genau das was es soll. Es erstellt eine schlanke Version eurer iPhoto-Bibliothek mit einer erstaunlichen Kompressionsrate. Die künftigen Updates kündigen einige grandiose Neuerungen an, die dem Programm noch fehlen und eine noch einfachere Handhabung versprechen.

iSlimPhoto ist für 7,99€ im Mac App Store erhältlich. Mehr Informationen bekommt ihr beim Hersteller unter .

Du willst iSlimPhoto gewinnen?

Diesmal sind stolze fünf Promocodes für euch drin und es ist erneut relativ einfach:

  • Auf Twitter folgen und unter dem Beitrag auf den Twitter-Button klicken und den Tweet absenden
  • Zusätzlich hier kommentieren und mitteilen, wie groß eure iPhoto-Library ist und wofür ihr die App braucht

Hinweis: Einem geschützten Account muss ich natürlich folgen, um den Tweet zu sehen – bitte hinterlasst in diesem Fall den Link zum Tweet in eurem Kommentar!

Das obligatorische Kleingedruckte

  • Das Ende des Gewinnspiels ist der übernächste Sonntag – dein Tweet muss also bis zum 28.08.2011 um 23:59:59 abgesendet werden.
  • Da ihr diese Promocodes im iTunes-Store einlösen müsst, braucht ihr natürlich zwingend einen iTunes-Account.
  • Die Gewinner werden per Losgverfahren ermittelt und der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Also los: Twittern, kommentieren und gewinnen! Wie findet ihr iSlimPhoto? Sinnvoll oder überflüssig?

Die besten Google Analytics-Widgets für das Mac OS X-Dashboard

Gestern Abend habe ich bei MacStories das geilste Google Analytics-Widget für das Mac OS X-Dashboard aller Zeiten gesehen: GAget von Zoltan Hosszu, einem Webdesigner aus Budapest.

Neben der Anzahl der eindeutigen Besucher, der Besucher sowie der Seitenaufrufe wird außerdem eine Besucherübersicht der letzten zwei Wochen angezeigt – mit einem hübschen Diagramm. Außerdem die Bounce rate – wenn jemand auf eine Webseite kommt, sie aber wieder verlässt, ohne eine andere Unterseite, einen Artikel, etc. anzuklicken, ist das ein Bounce – sowie der prozentuale Anteil neuer Besucher.

Das Widget ist gerade erst erschienen und wird ständig weiterentwickelt. Feedback kann man auch via Twitter geben. Das Widget könnt ihr hier herunterladen.

Alternativen sind das Analytics Widget von Adrian Kenny (siehe Screenshot) sowie Dashalytics, das mit mehr Funktionalität aufwarten kann, während ihm die hübschen Grafiken leider fehlen.

Meiner Meinung nach hat Zoltan großartige Arbeit geleistet und ich bin gespannt, wie die Weiterentwicklung voranschreitet. Ein bisschen mehr Funktion wäre schön, z.B. eine Zusammenfassung der letzten 30 Tage – weil das ja auch die meisten Interessenten wissen möchten.

Die obligatorischen Fragen: Was haltet ihr von Zoltans Werk? Und wie messt ihr eure Besucherzahlen?

Radium – Das Radio aus der Menubar

Für viele gehört Musik zum Alltag dazu, so auch bei mir! Selbst tagsüber bei der Arbeit läuft meistens dezent Musik im Hintergrund. Häufig sogar einfach nur das Radio. Da ich auf Minimalismus stehe, habe ich mir Radium mal genauer angesehen. Durch dieses Programm lässt sich nicht nur das Radiogerät am Schreibtisch einsparen, Radium nistet sich auch ganz dezent in der Menüleiste von Mac OS X ein und spielt den gewünschten Radiosender.

Radium in der Menubar

Die Funktionen von Radium

Mit einem Klick auf das Radium-Icon klappen die wichtigsten Funktionen aus (siehe Screenshot oben). Über die Suche findet man seinen Lieblingsradiosender und kann ihn mit einem Klick auf das graue Herzchen auf seine Favoritenliste setzen. Die Favoritenliste erscheint unterhalb der Suchfunktion. Darunter gibt es dann immer aktuelle Informationen zum aktuellen Radiosender, in der Regel ist das der Name des aktuell gespielten Titels oder Radiosenders. Dazu gibt es einen Lautstärkeregler und einen „Wiedergabe/Anhalten“ Button.

In den Einstellungen gibt es nicht viel zu konfigurieren. Minimalismus siegt auch hier, und das ist wunderbar! Am interessantesten ist die Möglichkeit sich den aktuellen Titel in der Menüleiste anzeigen zu lassen und die Möglichkeit nach Last.fm zu scrobbeln.

Radium: Einstellungen

Desweiteren können Tastenkombinationen für sämtliche Funktionen definiert werden und kostenpflichtige Dienste wie Sky.fm, Last.fm Premium oder SiriusXM eingebunden werden. Beides Funktionen, die ich persönlich zwar nicht nutze, aber jedoch den ein oder anderen sicher erfreuen werden.

Besonderheiten von Radium

– Radium unterstützt AirPlay. Wer also ein Apple TV besitzt kann quasi seine ganze Wohnung mit dem Radioprogramm beschallen.
– Radium Verlauf: Hier werden die zuletzt gespielten Lieder aufgelistet und können mit nur einem Klick direkt in iTunes gekauft werden. Jedoch verweist diese Liste meistens auf das Musikvideo und nicht auf das Musikfile.

Radium: Verlauf

– Radium Equalizer: Die audiophilen User können mit dem verstellbaren 10-Band-Equalizer den Klang indivuduell an die eigenen Vorlieben anpassen.

Radium Equalizer

– Der gespielte Titel kann direkt an Social Networks wie Twitter oder Facebook gesendet werden. Damit könnt ihr euren Freunden einfach mitteilen, was ihr gerade hört.

Mein Fazit zu Radium

Radium ist für stolze 19,99 € im Mac App Store erhältlich. Der Preis ist für ein Programm, das nur Radiosender abspielen kann, meiner Meinung schon etwas hoch angesetzt. Dennoch fällt das Fazit positiv aus. Radium hält sich dezent in der Menüleiste und spielt auf Wunsch mit gerade mal zwei Klicks den gewünschten Radiosender ab. Dazu gibt es die Möglichkeit die zuletzt gespielten Lieder nachzulesen. Die Webseite der Entwickler ist unter http://www.catpigstudios.com/radium zu finden. Mein Alltag ist durch Radium ein klein wenig unterhaltsamer geworden :)

Ein Vergleich zwischen iChat, Trillian und Adium sowie mein persönliches Fazit

„Wieso nutze ich eigentlich immer noch Trillian auf dem Mac, obwohl die Software im Vergleich zur Konkurrenz weit abgeschlagen ist?“ – diese Überlegung bringt mich dazu, diesen Artikel zu verfassen und mir zu überlegen, ob iChat oder Adium als Alternative eine gute Idee wären.

Wieso ich seit langem Trillian nutze

Angefangen hat alles unter Windows und zu einer Zeit, in der ich nicht in genug Chatnetzwerken vertreten sein konnte. Ich hatte Accounts für AOL/AIM, ICQ, Windows Live (vormals MSN), Yahoo und Google Talk. Trillian konnte sowohl alle diese Accounts gleichzeitig verbinden und z.B. den Status oder mein Anzeigebild global ändern und sah außerdem ganz schnieke aus. Ein Bonbon, das ich sehr schnell zu schätzen wissen sollte, war die Speicherung des gesamten Chatverlaufs – übersichtlich, über mehrere Jahre und alle Accounts hinweg immer zuverlässig.

Nach meinem Wechsel zum Mac hat sich einiges geändert. Anfangs gab es Trillian für Mac nicht, mittlerweile ist zwar eine Mac-Version verfügbar, aber wirklich gut ist die nicht. Viele Funktionen der Windows-Version (die stets weiterentwickelt wird) fehlen, und die Entwicklung schreitet nur langsam voran. Versteht mich nicht falsch: Ich finde Trillian toll! Ein Messenger für (fast) alle Plattformen: Windows, Mac, iPhone, Android und Blackberry – sogar eine Webversion ist vorhanden, die den Zugriff an jedem Rechner (der Flash installiert hat) erlaubt. Aber die Mac-Version ist ein Graus und der Grund, warum ich mich nach Alternativen umsehe und diesen Artikel schreibe.

Eine Sache an Trillian ist jedoch in jeder Version störend: Wenn man die Kontakte im Programm sortiert, wurde das nicht immer zuverlässig auf die Server – sowohl von Trillian als auch der einzelnen Chatprovider – übertragen. Ich musste beispielsweise meine ICQ-Kontakte in ICQ selbst sortieren und löschen, weil Trillian nach einem Neustart alles wieder vergessen hatte. Noch dazu habe ich des öfteren Probleme mit Dateiübertragungen gehabt.

Mittlerweile ist Trillian übrigens kostenlos, die Pro-Version kostet $12 jährlich und erlaubt Chat-Synchronisation via Cloud, werbefreie Programme sowie technischen Support.

Adium – eine würdige Alternative?

Zu Beginn gab es Trillian wie gesagt noch nicht für Mac, also musste Ersatz her. Ich freundete mich schnell mit Adium an, welches nur für Mac vorhanden ist aber ebenfalls alle Chatnetzwerke, die man so braucht, unterstützt. Adium hat vielfältige Optionen und lässt sich sehr leicht den eigenen Bedürfnissen anpassen. Aussehen, Chatverhalten, Sounds und mehr können ganz leicht geändert werden. Ich war mit Adium über einen längeren Zeitraum sehr zufrieden. Irgendwann nach Erscheinen der Mac-Version von Trillian habe ich dann wieder einen Wechsel vollzogen.

Allerdings lief Adium nicht bei allem zuverlässig: Audio- und Video-Chats liefen nicht immer rund. Adium ist aber ebenfalls kostenlos und speichert standardmäßig jeden Chat.

iChat – Die Lösung aller Probleme?

Den größten Kritikpunkt schicke ich gleich vorweg: Die mangelnde Unterstützung bekannter Netzwerke. Gut, ICQ kann man über das AIM-Protokoll anbinden und Yahoo wird ebenfalls unterstützt – Windows Live beispielsweise nicht. Auch andere, kleinere Netzwerke kann man nicht in iChat nutzen.

Meiner Meinung nach ist Jabber bzw. Google Talk aber sowieso die Zukunft des Ganzen (oder sollte sie zumindest beeinflussen). Meinen Yahoo-Account habe ich vor kurzem gelöscht und auch mein Windows Live-Account gehört der Vergangenheit an. AOL will meinen Account seit Jahren nicht löschen, aber ich nutze ihn nicht mehr.

iChat wird mit Mac OS X mitgeliefert und speichert die Chats übersichtlich im Ordner Dokumente/iChats. Da dieser via Dropbox synchronisiert wird, sind meine Chats auch immer auf beiden Macs synchron. Eine iOS-Version steht noch aus. Zwar weisen diverse Gerüchte darauf hin, dass da was kommt, aber wie immer weiß man nicht wann und wie.

iChat unterstützt Audio- und Videochats, auch mit bis zu drei Personen. Eine Bildschirmfreigabe ist ebenfalls möglich. Die Integration in das Betriebssystem ist perfekt, so sieht man z.B. im Mail-Programm, sobald ein Chatkontakt online ist.

Mein Fazit: Eine schwierige Entscheidung

Für Trillian spricht am meisten die Synchronisation der Chats über mehrere Plattformen und Geräte hinweg. Gegen Trillian sprechen allerdings die schlechte Mac-Version, die hoffentlich bald ein umfassendes Update bekommt sowie das oben genannte Problem bzgl. der Sortierung der Kontakte.

Für Adium spricht, dass man es sehr leicht anpassen kann und es sehr zuverlässig läuft. Ein Grund für mich, Adium nicht zu verwenden, ist allerdings die mangelnde Unterstützung und Stabilität der Audio- und Videochats.

iChat glänzt vor allem durch die Funktionalität und Stabilität: Bei Audio- und Videochats hatte ich bisher nie Probleme, Bildschirmfreigaben – allerdings wohl nur von iChat zu iChat möglich – nutzte ich auch jederzeit mit hervorragender Stabilität. Auch die OS-Integration ist hervorzuheben. Gegen iChat spricht – allgemein gesprochen, denn mir reicht es aus – die spärliche Auswahl an unterstützten Protokollen.

Facebook, die VZ-Netzwerke und die Lokalisten-Accounts lassen sich übrigens problemlos via XMPP/Jabber-Protokoll anbinden. Ein Vorteil von Google Talk ist es, dass die Chats immer im zugehörigen Google Mail-Account gespeichert werden. So braucht man nicht zwingend eine History auf den Rechnern und kann von überall aus das E-Mail-Postfach nach Chats durchsuchen.

Welchen Messenger benutzt ihr auf dem Mac?

Ich bin mir immer noch unschlüssig, welchen Messenger ich nun dauerhaft nutzen möchte. Alle drei Kandidaten haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Mehrere Programme möchte ich auf keinen Fall dauerhaft verwenden, daher tendiere ich zu iChat aufgrund der Audio- und Videochats sowie des Screen-Sharings. Allerdings habe ich bisher meine ICQ-Kontakte noch nicht in der Liste, die leicht überläuft.

Daher die Frage an euch: Welches Programm ist euer Favorit – und wieso? Ich freue mich über zahlreiche Meinungen und zerbreche mir nun weiterhin den Kopf ;)

Sparrow – der bessere Mail-Client unter Mac OS X? (Gewinnspiel inside!)

Mein Name ist Christian Schley und ich wohne in Bayreuth. Bei Twitter bin ich als @ttfan81 zu finden. Ben hat mir erlaubt, den ein oder anderen Gastbeitrag für diesen Blog zu verfassen. Dies wird mein erster sein und vielleicht nicht der letzte :)

In diesem Beitrag möchte ich einige Worte zu Sparrow verlieren. Die ersten Beta-Versionen besaßen noch einen recht spärlichen Funktionsumfang. Inzwischen wurde Sparrow aber stetig weiterentwickelt. Die aktuelle Version 1.3.2, die mir zum Testen überlassen wurde, kann mit einigen neuen Funktionen aufwarten.

Design und Aufbau

Gerade am Mac wird eine App gerne auch am Design gemessen. Die Entwickler von Sparrow haben großen Wert darauf gelegt, das Programm einfach, übersichtlich und optisch ansprechend zu halten. Die Ähnlichkeit zum offiziellen Twitter-App fällt einem sofort ins Auge und führt dazu, dass sich Benutzer von “Twitter for Mac” sofort zurecht finden.

 

Vergleich: Sparrow (links) – Twitter for Mac (rechts) 
In der Standardansicht stellt sich Sparrow als ein sehr dezenter und minimalistischer Mail-Client dar. In der linken Spalte finden sich die konfigurierten E-Mail-Konten wieder. Diese sind mit einem frei wählbaren Bild dargestellt. Mit einem Klick auf das Bild wechselt man zwischen den Konten. Zum jeweils ausgewählten Konto erscheinen dann zusätzlich die Icons für den Posteingang, Favoriten, Gesendete E-Mails, Konversationen, Papierkorb und Suche. Falls man eigene Ordner angelegt hat, so sind diese über das Etiketten-Icon unten links erreichbar. Wer mit den Icons nicht zurecht kommt kann im Menü Fenster die erweiterte Seitenleiste auswählen, dann werden die Icons mit der Bezeichnung erweitert.

In der rechten Spalte findet man das Hauptfenster. Darin befinden sich die E-Mails. Mit einem Doppelklick öffnet man eine E-Mail in einem neuen Fenster. Alternativ kann man mit der Tastenkombination ⇧+⌘+ T (oder über das Menü Fenster –> Nachrichtenbereich) eine dritte Spalte anzeigen lassen, in der dann die E-Mail direkt geöffnet wird. Diese Ansicht kann ich nur empfehlen, da sich so die Konversations-Funktion ideal nutzen lässt. Dadurch hat man den Verlauf von E-Mail-Konversationen immer im Blick und muss nicht immer zwischen Posteingang und gesendeten E-Mails hin und her wechseln.

Über den beiden Spalten befinden sich in der Menüleiste noch vier Icons. Von links nach rechts kann man damit eine neue E-Mail verfassen, auf die ausgewählte E-Mail antworten, die gewählte Nachricht archivieren oder in den Papierkorb verschieben.

Was kann Sparrow?

Ich werde hier jetzt nicht jede Basisfunktion beschreiben, die einfach jedes E-Mail-Programm besitzt. Natürlich kann man in Sparrow Signaturen verwenden, Ordner anlegen und verwalten und Mails als Spam markieren. Ich beschränke mich in diesem Abschnitt bewusst auf die Highlights, die Sparrow von der Konkurrenz abhebt.

Konversationen

In den Genuss der Konversationsliste kommt man nur mit ausgeklapptem Nachrichtenbereich. Unter der aktuell geöffneten E-Mail wird dann die Konversation zwischen den Mailpartnern angezeigt. Diese ist nach Datum und Uhrzeit geordnet, sodass man auf einen Blick erschließen kann, wer wann was geschrieben hat. Mit einem Klick auf einen Eintrag in dieser Liste öffnet sich die entsprechende Mail.

Facebook-Anbindung
Facebook-Usern bietet Sparrow ein ganz besonderes Bonbon: Nach einer Anbindung an das Facebook-Profil lädt sich Sparrow automatisch die Userbilder eurer Freunde und zeigt diese dann neben den E-Mails an. So bleiben die Bilder auch immer aktuell, wenn der Freund bei Facebook ein neues Bild verwendet. Ich persönlich habe Sparrow bewusst nicht mit Facebook verbunden, weil ich selbst bestimmen will welches Bild ich meinen Freunden zuweise. Spätestens bei der nächsten „Ich tausche mein Profilbild gegen eine Zeichentrickfigur“-Aktion wisst ihr wieso :)

Quick-Reply
Nicht jede eingegangene E-Mail möchte man mit einer ausführlichen Nachricht beantworten. Oftmals genügt ein kurzer Satz als Bestätigung. Hierfür bietet sich die Quick-Reply-Funktion an. Ein Klick auf den Antworten-Pfeil oben rechts in der geöffneten E-Mail bringt ein kleines Antwortfenster zum Vorschein. Dies ist nicht sehr groß, aber ideal für eine kurze Antwort geeignet.

Einbindung in die Menüleiste
Apple Mail zeigt neue E-Mails nur als Badgeicon im Dock an. Sparrow bietet zusätzlich die Möglichkeit, die Anzahl der neuen Mails in einem Icon in der Menubar anzuzeigen. In den Einstellungen lässt sich wählen, ob man beide Varianten zusammen, oder nur eine davon verwenden möchte. Ein Klick auf das Icon in der Menüleiste blendet Sparrow aus und wieder ein.


Kurzbefehle
Sparrow bietet die Möglichkeit, Kurzbefehle zu definieren. So lässt sich beispielsweise mit nur einem Tastendruck eine neue E-Mail verfassen, selbst wenn Sparrow minimiert oder ausgeblendet ist.

Was kann Sparrow (noch) nicht?

iCal-Integration: Wer es aus Mail gewöhnt ist, direkt Termine aus einer E-Mail heraus in iCal zu erstellen wird diese Funktion bei Sparrow vermissen.

Regeln: Apple Mail bietet die Funktion, E-Mails eines bestimmten Absenders, oder mit einem bestimmten Inhalt direkt in einen definierten Ordner zu verschieben. Diese Funktion fehlt bei Sparrow (noch).

Editieren eines bestehenden Mailkontos: Ein bereits eingerichtetes E-Mail-Konto lässt sich leider nur bedingt editieren. Editierbar sind ausschließlich der Absendername sowie die Kennwörter für den Eingangs- und Ausgangsserver. Die Serveradresse selbst lässt sich nicht mehr verändern. Falls sich hier etwas ändert, muss man das Konto löschen und ein Neues anlegen. Das wird aber nicht so häufig vorkommen und ist daher zu verschmerzen.

Mein Fazit zu Sparrow

Sparrow hat mich positiv überrascht! Ich dachte zunächst, dass das Programm für meine Bedürfnisse zu schlank ist und mir nicht alle Funktionen bietet, dich ich brauche. Das Gegenteil war der Fall. Sämtliche Funktionen, die ich von einem E-Mail-Client erwarte, sind vorhanden. Die Konversationsliste hat mich dann endgültig dazu bewogen Sparrow als neuen Standard-Client zu verwenden. Auch die oben genannten fehlenden Funktionen konnten mich davon nicht abhalten.

Sparrow ist für 7,99€ im Mac App Store erhältlich. Es gibt eine kostenlose Variante namens Sparrow Lite, bei der sich jedoch nur genau ein GoogleMail-Konto anbinden lässt. Wer das Programm also zunächst mal selbst testen möchte, ist mit Sparrow lite gut versorgt und kann sich dann bei Gefallen die Vollversion kaufen.

Wer genauere Informationen zu Sparrow bekommen möchte schaut am besten direkt beim Hersteller unter http://sparrowmailapp.com/ oder deren Blog vorbei.

Du willst Sparrow gewinnen?

Die Entwickler haben mir auch diesmal die Möglichkeit gegeben, Lizenzen zu verlosen. Diesmal gibt es ganze drei Lizenzen für euch. Diesmal geht es wieder ganz einfach:

  • Auf Twitter folgen und unter dem Beitrag auf den Twitter-Button klicken und den Tweet absenden oder
  • Fan von Bens Blog bei Facebook werden und diesen Status teilen (auf „Share“ klicken) und auf „Gefällt mir“ klicken

Fertig. Wenn ihr beide Wege wählt, habt ihr die doppelten Chancen; alles kommt in den Lostopf. Hinweis: Einem geschützten Account muss ich natürlich folgen, um den Tweet zu sehen – bitte kommentiert in diesem Fall.

Das obligatorische Kleingedruckte

  • Das Ende des Gewinnspiels ist der übernächste Sonntag – dein Tweet muss also bis zum 21.08.2011 um 23:59:59 abgesendet werden.
  • Die Gewinner werden per Losverfahren ermittelt.
  • Namen und E-Mail-Adressen der Gewinner sende ich an den Hersteller.
  • Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Findet ihr die Software sinnvoll oder nutzt sie bereits? Eure Meinung zur Software darf gerne in Form von Kommentaren kundgetan werden ;)

Viel Glück allen Teilnehmern!

Update: Die Gewinner des wurden via Twitter benachrichtigt und sollten ihre Lizenzen bekommen haben. Danke an alle Teilnehmer!

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